Der Meister war da

Wechselbad der Gefühle

Einen verrückten Spieltag erlebten die Zuschauer, den den Weg zum Roberto-Clemente-Field gefunden hatten. Zwei derart unterschiedliche Spiele sind schon eine Seltenheit. Nach dem Debakel im ersten Spiel bewiesen die Tornados aber Moral und konnten das zweite für sich entscheiden. Ein Split, der sich im Kampf um die Playoffs noch als sehr wichtig erweisen könnte.

Spiel 1 : Spätes Schlaggewitter der Legionäre sorgt für ein vorzeitiges Ende

Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
REG 1 0 0 0 0 1 5 10 17 17 0
MAT 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3

Trotz seiner durch einen Wespenstich geschwollenen Wurfhand startete Franke für die Tornados. „Wer soll denn sonst werfen“ sein trockener Kommentar. Für die Legionäre trat Hoffschild an. Bei zwei Aus kam Glaser per Walk auf Base. Da Appiah den Ball beim Schlag von LeBlanc nicht festhalten konnte, kam dieser bis ans 3. Base und Glaser zum ersten Punkt über die Platte. Bei diesem 1:0 sollte es bis ins 6. Inning bleiben. Die Mannheimer fanden die Lücken nicht bei ihren Schlägen, standen aber bis dahin auch sicher in der Defensive. Regensburg erzielte dann im 6. Inning einen weiteren Run. Nach seinem Single kam LeBlanc beim Double von Gessmann nach Hause. Ein bis dahin enges Spiel wurde dann aber zu einem vollkommen einseitigen. Bei einem Aus kam Vance durch einen Error sicher ans ersten Kissen. Ihm folgte Cech per Walk. Glaser brachte dann Vance mit einem tollen Bunt nach Hause. LeBlanc wurde dann gewalkt und ein erneuter Double von Gessmann brachte dann die nächsten beiden Punkte für Regensburg. Die anschließenden Singles von Bindemann und Howard bauten die Führung auf 7:0 aus. Coach Bull beorderte dann Ewart auf den Hügel. Dieser ließ zunächst nichts weiter zu. Regensburg brachte dann Gessmann für Hoffschild. Die Mannheimer blieben weiterhin ohne Hit. Das 8. Inning brachte dann das vorzeitige Ende, da die Legionäre mit einem wahren Schlaggewitter insgesamt 10 Runs erzielten, wobei der 2-Run-Homerun von LeBlanc den Höhepunkt und gleichzeitig auch den Endstand bedeutete.

Spiel 2: Überragender Höhlein sorgt mit seinem Complete Game für den Sieg

Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
REG 0 0 0 0 0 0 0 0 2 2 5 2
MAT 1 1 0 0 2 0 1 0 5 5 0

Wie verwandelt kamen die Tornados aus der Pause zurück. Höhlein trat gegen Kuehn auf dem Mound an und es sollte sein Tag werden.

Philip Höhlein wirft das zweite Spiel 2011 in Mannheim gegen Regensburg

Franke gelang gleich zu m Auftakt der erste Hit für die Tornados an diesem Spieltag. O’Connor folgte ihm per Walk und mit seinem Sacrifice Bunt schob Lutz eine Base weiter. Lokken wurde dann zwar bei seinem Schlag von Vance ausgeworfen, aber bei dieser Aktion kam Franke über die Platte. Im 2. Inning kam dann bereits das Ende für Kuehn. Bei zwei Aus lud er zunächst mit drei Walks die Bases um dann mit dem 4. Walk den Tornados den nächsten Punkt zu ermöglichen. Für ihn übernahm dann Bokaj den Job auf dem Hügel. Gegen Höhlein fanden die Legionäre weiterhin keine Mittel und die Mannheimer Defense stand wie eine Eins.

Im 5. Inning bauten die Tornados dann die Führung aus. Nach Single von O’Connor und Walk für Lutz schlug Lokken O’Connor mit seinem Single nach Hause. Lutz folgte ihm beim anschließenden Flyout von Botha. Höhlein pitchte danach zwei weitere 1-2-3-Innings. Im 7. Inning bauten die Mannheimer dann die Führung auf 5:0 aus. Bei einem Aus kam Lutz per Walk auf Base und nach einem weiteren Aus schlug ihn Botha mit seinem Double nach Hause. Im 9. Inning dann ein letztes Aufbäumen der Legionäre. Bei keinem Aus waren nach drei Singles die Bases geladen und es schien für Mannheim noch einmal eng zu werden. Gessmann’s Single brachte den ersten Punkt für Regensburg, aber dabei wurde LeBlanc am 2. Base ausgemacht. Die gleiche Situation beim folgenden Single von Vance. Ein weiterer Run und ein weiteres Aus am 2. Base. Höhlein krönte dann seine Leistung mit einem Strikeout und der Sieg war unter Dach und Fach.

3 Antworten

  1. Fotogalerie online!
    Gruß Gregor

  2. Günter Feil sagt:

    leider konnte ich die super Leistung von Philip nicht live sehen,aber
    die Leistung wundert mich nicht.Wenn ich einen Spieler in und auswendig
    genau kenne und Ihn zum richtigen Zeitpunkt einsetze,dann wird Er seine
    best mögliche Leistung bringen.Philip wusste genau es kommt im 2. Spiel auf Ihn an,da ist Er bei diesem starken Gegner über sich hinaus gewachsen.
    Glückwunsch Philip,ich habe immer an Dich geglaubt!!!!

    Günter Feil

  3. Norberet Jäger sagt:

    Tolles Pitching Phillipp, Glückwunsch. Weiter so.