Gutes Baseball des Meisters

Jan-Niclas Stöcklin pitcht das erste Spiel des Doubleheaders vs Regensburg in Mannheim 2013

Das erste Spiel des Doubleheaders der Tornados gegen den amtierenden deutschen Meister, die Regensburg Legionäre, verlief ohne Überraschung. Die Legionäre waren das bessere Team und gewannen verdient 4:0.

Spiel 1

Inning 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Regensburg 0 0 0 1 0 0 0 3 0 4 6 0
Mannheim 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 3

Obwohl ganz sicher ein Sieg der Mannheimer nicht erwartet worden war, hatten doch viele Baseball Interessierte den Weg zum Roberto-Clemente-Feld gefunden. Man wollte guten Baseball vom Meister aus Regensburg zelebriert sehen. Man hoffte allerdings auch auf ein Mannheimer Team, das sich nicht wegblasen lässt. Die Erwartungen wurden genauso erfüllt. Regensburg, aggressiv zwischen den Bases, sicher im Feldspiel, zeigte den Mannheimer Jungs, wie es gehen kann. 3 Errors auf Mannheimer Seite standen deren 0 für die Legionäre auf dem Scoreboard. Es war für jeden Baseballer ein Zungenschnalzen wert, wenn Matt Vance als Shortstop oder Ludwig Glaser vom 3. Base die Kugel wie ein Strich zielgenau ans erste Base beförderten.

Jan-Niclas Stöcklin, Pitcher für Mannheim.

Jan-Niclas Stöcklin, Pitcher für Mannheim.

Da nutze es der jungen Mannschaft aus Mannheim auch nicht, dass Jan-Niclas Stöcklin wieder eine Top Leistung auf dem Mound darbot. Sein Gegenüber auf Regensburger Seite der Niederländer Bolsenbroek, der seinen besten Tag erwischte und einen One-Hitter warf. Der Hit von Marius Jellonnek im 8. Inning verdarb ihm den No-Hitter. Jan-Niclas war bis ins 8. Inning durchaus ebenbürtig. 11 Strikeouts des Niederländers in 9 Innings standen 10 des Mannheimer Pitchers in 7 1/2 Innings gegenüber. Einen unearned Run musste Jan im 4. Inning mitansehen. Für Jan war es also umso schwerer, diese Leistung mit in die letzten zwei Innings zu transportieren. Das 8. Inning begann Jan mit einem Hit by Pitch, der Matt Vance das erste Base brachte. Es folgten zwar sofort die ersten beiden Outs, das dritte Aus aber ließ auf sich warten. 2 Regensburger Hits brachten 3 Runs und die Entscheidung. Jan machte nach dieser tollen Leistung den Mound für Phillip Höhlein frei, der dieses erste Spiel des Doubleheaders ohne weitere Runs für die Legionäre beenden konnte.

Schön für Mannheim, dass wenigstens noch ein Hit durch Marius Jellonneck gelang. Aus den Rängen war zu hören: „Marius, jetzt explodier!“, was er dann auch prompt tat und den Ball ins Opposite Field drosch. Schade, dass das der einzige Schlagerfolg der Mannheimer Truppe war.

Spiel 2

Inning 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Regensburg 1 3 5 9 3 0 0 X X 21 20 1
Mannheim 0 1 0 0 0 0 0 X X 1 5 3

Dunkle WolkenDie Geschichte des zweiten Spiels des Doubleheaders der Tornados gegen den Meister aus Regensburg ist schnell erzählt. Matt Kemp, Coach der Tornados und Pitcher des zweiten Spiels, war an diesem Tag nicht auf der Höhe seiner Kräfte.

Im ersten Inning schlug es noch nur ein mal ein. Im zweiten Inning bahnte sich das Unheil mit 3 Runs gegen die Mannheimer bereits an. Es kam noch schlimmer. 5 Runs im 3., 9 im 4. Inning. Matt Kemp zog sich zurück, überließ die wichtige Aufgabe des Pitchens seiner jungen Garde, Anton Helmig und Christian Schuler, die aber dem Angriffswirbel der Legionäre noch nicht Stand halten konnten.

In den letzten Innings ließ aufgrund des Spielstandes die Konzentration im Regensburger Lager etwas nach. Coach Martin Helmig gab nun seinem Junioren Nachwuchs auch eine Chance und brachte in Innings 5, 6 und 7 je einen Nachwuchspitcher auf den Hügel.

Die Erfolge im Angriff der Tornados hielten sich gegen Justin Kuehn, den Starting Pitcher der Legionäre, in Grenzen. 5 Hits der Tornados nahmen sich gegenüber den 20 der Legionäre bescheiden aus.

Wie auf dem Bild oben zu sehen, ziehen dunkle Wolken über dem Tornados Himmel auf. Die Spiele gegen den Tabellenletzten, die Tübingen Hawks, werden zum Überleben in der ersten Bundesliga immer wichtiger. Coach Kemp muss seine Jungs nun wieder aufbauen und ihnen den Spaß am Baseball zurückbringen. Den schienen sie gestern total verloren zu haben.

Bilder: Rainer Rüssel und Giorgio Müller

1 Antwort

  1. tim sagt:

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    die situation mit einer brennende lagerhalle in lu zuvergleichen gar nicht so schlecht :/